Steffen
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11 Oct 2004 20:09:50
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Blutabsonderung ist wichtiges Achtungszeichen
Brustkrebs bei Männern wird oft verschleppt, obwohl der umor meist viel leichter als bei Frauen zu ertasten ist. Darauf hat der Berliner Mediziner Klaus-Jürgen Winzer hingewiesen. "Viele betroffene Männer suchen erst spät medizinischen Rat, weil ihnen nicht klar ist, dass es sich um Krebs handeln könnte", sagte der stellvertretende Leiter des Brutszentrums am Berliner Universitätsklinikum Charitè. Am häufigsten seien Brustkrebserkrankungen bei älteren Männern über 65 Jahren zu beobachten, sagte Winzer. Oft werde die Erkrankung als Entzündung oder Abszess verkant. Wenn die Brustwarze Blut absondere, sei in drei Vierteln der Fälle mit einer Krebserkrankung zun rechnen. In Deutschland kommen auf jährlich etwa 47500 Neuerkrankungen bei Frauen an die 500 Fälle bei Männern. Die Sterblichkeitsrate unterscheide sich kaum. "60 bis 70 Prozent werden die Erkrankung überleben", sagte Winzer. Derzeit wird überlegt, ein bundesweites Krebsregister für Brustkrebserkrankungen bei Männern aufzubauen. "Die bildgebende Diagnostik ist schwieriger als bei Frauen", weiß der Brustkrebs-Experte. Mit Mammographien und Ultraschalluntersuchungen ist der Tumor nicht so leicht wie bei Frauen zu erkennen. SVZ, 11.10.04
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